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Hochrechnungen und Prognosen

Wahlforschungsinstitute

Neben der amtlichen Ermittlung des Wahlergebnisses durch die Wahlorgane stellen wissenschaftliche Institute (z. B. infratest dimap und Forschungsgruppe Wahlen e.V.) den Rundfunkanstalten am Wahlabend frühzeitig Aussagen über den voraussichtlichen Wahlausgang zur Verfügung. Diese basieren auf der Befragung eines Teils der Wählerinnen und Wähler am Wahltag. Daraus erstellen sie die Prognosen, die um 18 Uhr veröffentlicht werden.

Nach Schließung der Wahllokale werden die Daten mit den fortlaufend eingehenden Ergebnissen der Wahlbezirke fortgeschrieben und als Hochrechnungen veröffentlicht.

Statistisches Landesamt Bremen

Bei Landtags- und Kommunalwahlen verzögert sich die Feststellung des vorläufigen Ergebnisses durch das 2011 erstmals angewendete Fünfstimmenwahlrecht im Vergleich zu früheren Wahlen. Um dem öffentlichen Interesse an dem Wahlergebnis gerecht zu werden, veröffentlicht das Statistische Landesamt Bremen während der Auszählung eigene Hochrechnungen.

Durch den Einsatz einer Software zur Auszählunterstützung ist es möglich, bereits Ergebnisse eines Teils der Stimmzettel eines Wahlbezirks während der laufenden Auszählung für die Hochrechnung zu verwenden. In der Stadt Bremen wurden zur Wahl 2015 70 der 463 Wahlbezirke ausgewählt, die repräsentativ für die gesamte Stadt sind, in der Stadt Bremerhaven wurden die 94 Wahlbezirke parallel ausgezählt. Zunächst werden aber nur die Ergebnisse nach Parteien bzw. Wählervereinigungen veröffentlicht, Aussagen über Personen erfolgen erst, wenn die Datenbasis ausreichend breit ist.

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